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Innenminister schlägt neue Grenzen für Verwaltungsgemeinschaften vor.

Verwaltungsreform

Innenminister schlägt neue Grenzen für Verwaltungsgemeinschaften vor.

Innenminister Klaus Jeziorsky hat am Freitag, dem 6. Februar 2004, im Rahmen einer Pressekonferenz den gegenwärtigen Stand bei der Neuordnung der Verwaltungsgemeinschaften vorgestellt und über die weitere Vorgehensweise
bei der Umsetzung des Gesetzes zur Fortentwicklung der Verwaltungsgemeinschaften und zur Stärkung der gemeindlichen Verwaltungstätigkeit informiert.

CDU-Fraktion im Stadtrat begrüßt Vorschläge

Wolfgang Tylsch
Wolfgang Tylsch Fraktionsvorsitzender
Die Fraktion der CDU im Stadtrat von Coswig (Anhalt), begrüßt den Vorschlag des Innenministers Klaus Jeziorsky.
Eine Neuordnung der Verwaltungsgemeinschaften in Sachsen Anhalt, nach dem nun vorliegenden Papier, bedeutet eine Stärkung der Gemeinden und der Verwaltungsgemeinschaft selbst.
Durch ein Zusammenlegen der Verwaltungen, in die Verwaltungs-gemeinschaft Coswig, kann eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und Effizienz der Verwaltungsaufgaben erreicht werden.
Die Individualität und Selbstständigkeit der einzelnen Gemeinden bleibt aber trotzdem erhalten.
Jeder Ort verfügt so über eine eigene Bürgermeisterin oder über einen eigenen Bürgermeister, über einen eigenen Haushalt und die wesentlichen Entscheidungen und Beschlüsse werden von den eigenen Gemeinderäten getroffen.
Ein entscheidender Faktor der für einen solchen Zusammenschluss spricht, ist die allgemeine Lage der öffentlichen Haushalte. In Zeiten knapper Kassen macht es daher nur Sinn die Arbeit zu bündeln, zentral zu erledigen und sich dafür die Kosten zu teilen.
Das bedeutet, dass die Verwaltungsgemeinschaft als Körperschaft öffentlichen Rechts die Verwaltungsarbeiten zentral für ihre Mitglieder erledigt. Es ist aber auch sicherlich unumstritten, dass es noch sehr viele offene Fragen dazu gibt, die beantwortet werden müssen.
Der Weg zu dieser Verwaltungsgemeinschaft ist noch sehr holprig aber er muss begehbar gemacht werden und für unüberwindbare Hindernisse sollten Brücken gebaut werden.
Dazu muss ein neuer Dialog zwischen den Gemeinden und Coswig stattfinden.

Es steht außer Frage, dass die CDU-Fraktion in Coswig (Anhalt) diesen Vorschlag aus Magdeburg für eine Chance hält. Eine Chance die zukunftsfähig und erfolgversprechend ist.

Wir als CDU-Fraktion im Stadtrat von Coswig (Anhalt), sind daher offen für einen konstruktiven Dialog.

Alle jene, die in den Gemeinderäten und im Stadtrat Verantwortung tragen, sind aufgefordert im Interesse und zum Wohle unserer Bürger zu handeln und in sachlicher und fairer Diskussion, sich dieser Aufgabe zu stellen.
© CDU Stadtverband Coswig (Anhalt) 2012