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Stadtmarketingkonzept und Leerstandmanagement entwickeln!

Wolfgang Tylsch Fraktionsvorsitzender
Der Fraktionsvorsitzende der CDU/FDP Fraktion im Stadtrat bezeichnete das Zentrenkonzept auf der Stadtratssitzung am 25.10.2007 als Produkt einer aufwendigen Analyse. Er machte aber deutlich das dieses Zentrenkonzept lediglich ein erster Schritt sein kann. Aus diesem Grund brachte die Fraktion eine Beschlussvorlage ein, welcher die Entscheidungsgrundlagen über die Erarbeitung eines Stadtmarktingkonzeptes und eines Leerstandsmanagements zur Folge haben soll. 

 

 


 

 Beschlussvorschlag als Download (PDF,11KB)

 

 

Stadtrat von Coswig (Anhalt)
CDU/FDP Fraktion 

22.10.2007 

 

Beschlussvorschlag

 

CDU/FDP Fraktion

Stadtmarketingonzept und Leerstandsmanagement entwickeln.

 

Der Stadtrat wolle beschließen:
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Grundlage für eine Entscheidung über
Erarbeitung eines Stadtmarketingkonzeptes sowie eines Leerstandsmanagements zu
erarbeiten.

 

Begründung
 

Mit dem Beschluss des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes hat die Stadt Coswig
(Anhalt) den Grundstein für eine strukturierte und zielorientierte Entwicklung der
Innenstadt und der zentralen Funktion der Stadt Coswig (Anhalt) gelegt.
Anknüpfend an diese Entwicklung muss nun:

1) durch die Einführung eines Stadtmarketingkonzeptes die Außenwahrnehmung
der Stadt mit ihren durchaus vielfältigen und attraktiven Angeboten verbessert,
die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit unserer Stadt gefördert sowie
die angebotenen Leistungen der Stadt insgesamt verbessert werden.

2) durch die Einführung eines Leerstandsmanagements die zielgerichtete
Vermarktung von leerstehenden Objekten, orientiert am Zentrenkonzept,
erfolgen. Hierzu gehört vor allem die Erfassung der Leerstände, die Einrichtung
zentraler Ansprechpartner, Übernahme der Vermarktungsaktivitäten sowie die
Entwicklung neuer Mietmodelle.
Bei beiden Punkten ist es unabdingbar, dass sowohl die Stadt selbst als auch Handel
und Gewerbe gemeinsam diese Ziele verfolgen. Dementsprechend sind sie in die
Entwicklung mit einzubeziehen.

Angesichts der Notwendigkeit ist es jedoch erforderlich, dass die Stadt selbst eine
zentrale Rolle übernimmt um die Entwicklung anzustoßen, zu fördern und zu
begleiten.
Im Interesse der Entwicklung der Stadt insgesamt und dem A-Zentrum
„Innenstadt/Altstadt“ im speziellen liegt die Verantwortung bei der Stadt, da
offensichtlich eine selbstständige Entwicklung an dieser Stelle bisher nicht eingesetzt
hat.

Ziel ist es durch die Einholung von Angeboten sowie die Benennung der
Arbeitsschwerpunkte für die einzelnen Punkte eine Entscheidungsgrundlage für den
Stadtrat zu schaffen. Dabei können sowohl professionelle Firmen angefragt werden,
wie auch die umliegenden Hochschulstandorte.
Desweiteren sollte Kontakt mit vergleichbaren Städten und Gemeinden
aufgenommen werden, die derartige Konzepte bereits umgesetzt haben und damit
erfolgreich waren.
Im zweiten Schritt soll dann anschließend die Entwicklung der Konzepte erfolgen

 

Wolfgang Tylsch
Fraktionsvorsitzender der CDU/FDP

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