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Bericht über die 4. Sitzung des Stadtrates am 18.11.2004
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. April 2009 um 20:14 Uhr Geschrieben von: Henry Stricker 18. November 2004
CDU/FDP Stadtratsfraktion
Bericht über die 4. Sitzung des Stadtrates am 18.11.2004
Der Stadtratsvorsitzende Henry Stricker berichtet über die neben dem Thema Grund- und Gewerbesteuer in Coswig und Zieko gab es war die Erweiterung der Verwaltungsgemeinschaft und die Besetzung des Gemeinschaftsausschusses ein Thema, welches rege diskutiert wurde.

Henry Stricker Stadtratsvorsitzender
Die Bürgermeisterin stellte den Antrag, die Tagesordnung um den Punkt âErweiterung der Verwaltungsgemeinschaftâ zu ergänzen. Die geänderte Tagesordnung wurde einstimmig angenommen und der Stadtratsvorsitzende belehrte über das Mitwirkungsverbot nach § 31 GO LSA. Dann bestätigte der Stadtrat die Niederschrift der 3. Sitzung des Stadtrates. Die Bürgermeisterin, Frau Berlin, erhielt anschlieÃend das Wort zum Verlesen des Berichtes der Verwaltung. Dieser Bericht wird im Amtsblatt vom 23.12.2004 im vollen Umfang veröffentlicht.
In der Einwohnerfragestunde gab es keine Wortmeldungen und so konnte der Vorsitzende mit der Abarbeitung der Tagesordnung beginnen.
Zum Tagesordnungspunkt âSatzung über die Festsetzung der Steuersätze für die Grund- und Gewerbesteuer in der Stadt Coswig (Anhalt) und dem Ortsteil Ziekoâ gab es eine angeregte Diskussion. Mehrere Stadträte sprachen sich gegen eine Erhöhung aus, besonders gegen die der Gewerbesteuer, um den Mittelstand nicht weiter zu belasten. Man verwies auf die Hebesätze der umliegenden Städte und Gemeinden. Dem wurde entgegnet, das Coswig (Anhalt) mit seinen Hebesätzen weder über noch unter dem Landesdurchschnitt liege. Weiterhin wurde darauf aufmerksam gemacht, das die Erhöhung der Hebesätze schon mit dem Konsolidierungskonzept zum Haushalt im September beschlossen wurde. In Vorbereitung der Stadtratssitzung wurde die Vorlage zu den Steuersätzen im Hauptausschuss ebenfalls einstimmig beschlossen. Mehrheitlich war der Stadtrat sich einig, das die Diskussion zu den Steuersätzen berechtigt ist, das Konsolidierungskonzept aber durchgesetzt werden muss. Die Vorlage wurde mehrheitlich beschlossen.
Die TOP âAusschluss des Objektes PuschkinstraÃe 65 aus der Bilanz der Stadtwerke Coswig (Anhalt) zum 01.01.2005â und âBebauungsplan Nr. 1 âGewerbegebiet Buroer Feldâ in Coswig (Anhalt) hier: Befreiung gem. § 31(2) BauGB â Höhenfestsetzungâ wurden ohne Diskussion einstimmig beschlossen.
Zum TOP â Erweiterung der Verwaltungsgemeinschaftâ informierte die Bürgermeisterin über das Schreiben der Kommunalaufsicht vom 02.12.2004, nach dem die Ersatzvornahme zur Anpassung der Gemeinschaftsvereinbarung ab 01.01.2005 angedroht wird. Die Anpassung beinhaltet u.a. die Parität im Gemeinschaftsausschuss beizubehalten. Die Bürgermeisterin stellte den Antrag, in der nächsten Stadtratssitzung den Beschluss zu fassen, im Falle des Ausscheides einer Gemeinde aus der Verwaltungsgemeinschaft bzw. bei Eingemeindung einer Gemeinde unverzüglich im Gemeinschaftsausschuss den Antrag zu stellen, die Gemeinschaftsvereinbarung dahingehend zu ändern, das die Parität im Ausschuss zwischen Stadt und ländlichen Gemeinden gegeben ist. Diesen Vorschlag trugen alle Fraktionen einvernehmlich mit. Es wurde unterstrichen, das der Stadtrat mit diesem Beschluss signalisieren will, das er gewillt ist, fair und gleichberechtigt mit den ländlichen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Coswig (Anhalt) zusammen zuarbeiten.
Unter Anträgen, Anfragen und Mittelungen forderte die Fraktion des Bürgerblocks die Vorlage eines Nutzungskonzeptes für das Objekt âMarinaâ. Dieses Konzept soll dann zum Beschluss erhoben werden.
Die Bürgermeisterin informierte über BaumaÃnahmen an der Eisenbahnbrücke an der Geschwister-Scholl-StraÃe. Da die Arbeiten in der Nacht durchgeführt werden, kommt es zu Geräuschbelästigungen. Diese sollen, laut Aussage der Firma, so gering wie möglich gehalten werden.
Der Vorsitzende beendete den öffentlichen Teil der Sitzung und lies im nichtöffentlichen Teil über verschiedene Kreditangelegenheiten beschlieÃen. Nach Wiederherstellung der Ãffentlichkeit kam es im Stadtrat zur Diskussion zur Entsendung von Vertretern in den Gemeinschaftsausschuss ab 01.01.2005 unter Berücksichtigung der Kommunalrechtlichen Anordnung vom 1.12.2004. Vorbehaltlich der Ersatzvornahme durch den Landkreis entsendet der Stadtrat per Entsendungsbeschluss ihre Vertreter. Nach dieser Beschlussfassung beendete der Vorsitzende die 4. Stadtratssitzung.
H. Stricker
Vorsitzender des Stadtrates
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